Sonntag, November 18, 2007

Welttoilettentag 2007


Der Welttoilettentag wurde von der World Toilet Organization (WTO) am
19. November 2004 ins Leben gerufen. Die WTO setzt sich dafür ein, die Situation sanitärer Einrichtungen weltweit zu verbessern und die Verbreitung hygienischer sanitärer Anlagen zu fördern. Ziel der WTO und der Internationalen Gemeinschaft (UN) ist, bis 2015 die Anzahl der Menschen, die über keinen Zugang zu sanitären Anlagen verfügen, um die Hälfte zu reduzieren. Dazu vernetzt die WTO internationale Experten und mehr als 50 nationale Institutionen aus den Bereichen Toiletten- und Abwassersysteme.

> Informationen zur World Toilet Organization



Sprüche-Wettbewerb für Toiletten-Dichter



Unter dem Motto "Stille Wörtchen" lobt CWS (Full-Service-Anbieter für Waschraum- und Toilettenhygiene) anlässlich des Welttoilettentags 2007 einen Sprüche-Wettbewerb aus. Gesucht werden die originellsten WC-Sprüche. In zwei virtuellen Toiletten-Räumen für „Damen“ und „Herren“ kann sich jeder Internet-Poet verewigen. Die Einsendungen werden im Web zur Abstimmung veröffentlicht - fünf Klorollen sind die Höchstwertung. Unter anderem gibt es eine Kurzreise nach Dresden für zwei Personen mit freiem Eintritt ins Deutsche Hygiene-Museum zu gewinnen. Der Wettbewerb „Stille Wörtchen“ läuft bis zum 31. Januar 2008. (Bildschirmfoto: webwc)

> Zum Wettbewerb "Stille Wörtchen"


Trockentoilette mit Sägemehlspülung



In vielen Ländern herrscht Wassermangel. Deshalb hat ein schwedischer Ingenieur "Ecosan" entwickelt - eine Toilette, die mit Sägemehl statt mit Wasser spült. Das Sägemehl schwemmt die Fäkalien in eine Kompostkammer. Die Ausscheidungen werden mit dem Holz verpresst und als Dünger verwendet. Zehntausende Sägemehl-Toiletten stehen bereits in lndlichen Regionen Chinas.


> Zu Projekten mit der wasserlosen Toilette


Regenwasser als Spülwasser

Einer der großen Wasserverbraucher im Haushalt ist die Toilette. Um wertvolles Trinkwasser zu sparen, hat das Frauenhofer-Institut vor rund einem Jahr ein ungewöhnliches Projekt gestartet. In einem Neubaugebiet im Enzkreis wird Regenwasser für die Klo-Spülung genutzt. Zisternen sammeln das Regenwasser. Nach der Reinigung fließt es als Brauchwasser auch durch die Wasserhähne der Häuser.

Montag, Oktober 22, 2007

Kritik an Klo-Kunst


Plochingen hat neben dem Hundertwasser-Haus nun eine neue Attraktion: das Klohäuschen "les toilettes". Der WC-Tempel stammt vom Kinderbuchautor und Karikaturisten Tomi Ungerer. Seinen grünen Würfel ziert ein Drache, der mit einer Klorolle züngelt und buchstäblich eine Klo-Brille trägt. Das Dach zieren 16 weitere Toilettensitze. Drinnen herrscht hygienische Nüchternheit. Alles andere als nüchtern betrachteten jedoch die Plochinger den ersten Entwurf Ungerers. Er hatte an ein stilles Örtchen in Form eines Tempels gedacht, mit einem hautfarbenen Hinterteil als Dach. Die geplante Form erinnere zu sehr an eine Moschee, lautete die Kritik in Plochingen. Doch auch die Toilettensitze des Entwurfs 2. Wahl bilden mit dem Hundertwasser-Haus im Hintergrund ein auffälliges, neues Stadtbild (Foto: Redaktion).



Fanta Vier lassen die Hosen runter


Sie machen auch noch auf der Toilette eine gute Figur: Michi Beck, Thomas D, Smudo und And.Ypsilon - die Fantastischen Vier. In schickem Zwirn, Fliege und Lackschuhen haben sie sich bei Ihrer Sitzung für das neue Album "Fornica" ablichten lassen. Dabei ist die Platte mit 13 Titeln alles andere als ein Griff ins Klo (Foto: Sony BMG/Andreas Läsker).

> Kostprobe zum Reinhören


Gruselatmosphäre oder Herbststimmung

Geister machen auf vor Toilettentüren keinen Halt. Mit dem Halloween-Toilettenpapier im Kürbis-Design sind Geisterjäger bestens gerüstet. Wer eher Blatt für Blatt Herbst-Stimmung verbreiten möchte, greift zur Modellvariante "maple leaf" des Unternehmens PaperDesign aus dem Erzgerbirge.

> Mehr Tischdeko, Servietten, Taschentücher etc.

Sonntag, September 09, 2007

Teuerste Toilette des Universums

Zwar ist im Weltall die Schwerkraft aufgehoben, doch „müssen“ müssen die Astronauten trotzdem. Damit die Astronauten auch jenseits der Erdanziehungskraft noch bequemer auf die Toilette gehen – pardon, schweben – können, hat die Nasa tief in die Tasche gegriffen: Für knapp 14 Millionen Euro kaufte sie von Russland ein WC für den amerikanischen Teil der Internationalen Raumstation (ISS). Das High-Tech-Gerät ähnelt einem irdischen Klo, doch kann die Anlage unter anderem Urin zu Trinkwasser aufbereiten. Sie soll 2008 installiert werden und der Besatzung mehr Intimsphäre bieten als bisher. Ein im wahrsten Sinne des Wortes stilles Örtchen. Das dürfte auch dringend nötig sein, denn ab 2009 sollen sich dauerhaft sechs statt derzeit drei Crew-Mitglieder auf der Raumstation aufhalten. Bisher nutzte die Crew persönliche Urin-Trichter mit Schläuchen zum Einfüllen in den Tank für Schmutzwasser. Zum Entsorgen der Urin-Behälter der russischen ISS-Seite gibt es sogar ein Frachtschiff. Es verglüht in der Erdatmosphäre, nachdem es von der Station abgedockt wurde. (Foto: Mediendatenbank NRW)

> Alltag auf der ISS


Höchste Freiluft-Toilette Europas


Rund 4800 Meter misst Europas höchster Berg, der Montblanc. Zehntausende Touristen aus aller Welt „machen den Montblanc“ jedes Frühjahr, wie die Tour zum Höhenluft schnuppern genannt wird. Doch die Höhenluft ist lange nicht mehr die beste. Ganze Zeltstädte entstehen, obwohl das Campieren verboten ist. Der Massenansturm fordert seinen Tribut. Exkremente säumen den Weg, zum ewigen Eis haben sich ewige Fäkalien gesellt. Zwar tauen die Hinterlassenschaften der Bergsteiger durch den Klimawandel vermehrt auf, doch sie verschwinden nicht. Zwei Mal im Jahr sammeln Umweltschützer Müll und menschlichen Kot ein. Ihre Bilanz: Mehr als zwei Tonnen im Frühjahr 2007. Der Bürgermeister von Saint-Gervais (Zentrum des Montblanc Gebietes) will nun mit einer Anmeldepflicht und Eintrittskarten für Montblanc-Bergsteiger dem Naturverbrauch Einhalt gebieten. (Foto: 4000er.de)

> Infos, Bilder, Wettermeldungen und mehr zu den 4000ern


Höchst exotische Souvenirs

Bis zu den olympischen Spielen 2008 ist es noch lange hin, da machen sich chinesische Forscher bereits Gedanken, womit sich die Besucher nach den Wettkämpfe an die sportlichen Höchstleistungen erinnern können. Den Kot von Pandabären wollen sie zu Bilderrahmen, Lesezeichen und Panda-Statuen in athletischen Posen verarbeiten. Rohstoff ist jede Menge vorhanden: Die 60 Bären der Bergregion Sichuan liefern jedes Jahr 300 Tonnen Dung. Keine Sorge, die Mitbringsel sind so gut wie geruchsfrei. Der Panda-Kot besteht zu rund 70 Prozent aus Bambus, den können die Bären nicht verdauen.

> Olympische Spiele 2008 auf der Chinaseite